Chris Barton Shazam Gründer

Chris Barton

Chris Barton

Das habe ich von Chris Barton im Power MBA gelernt

Werdegang, gegründete Firmen & Learnings von Chris Barton

Steckbrief Chris Barton:

Nationalität  Geburtsland: USA

Firmen Gegründete Firmen: Shazam Entertainment Ltd.

Icon bookVeröffentlichte Bücher: keine

aktueller Job Aktuelle Tätigkeit: Neues Startup im Sektur Gesundheit

Werdegang:

Kannst du dich noch an 1999 erinnern? Als man mit den Mobiltelefonen gerade mal 3 Dinge tun konnte: SMS schreiben, Telefonieren und die 8-Bit-Wiedergabe von Shaggy als Ringtone downloaden. Bereits in dieser Zeit arbeitete Chris an einer Handyfunktion, die erst 2007 mit dem ersten iPhone wirklich genutzt werden konnte. 

Chris Barton war ein Vorreiter. Die Idee von Shazam war seiner Zeit weit voraus. In einem Interview auf die Frage, was er im Nachhinein anders gemacht hätte, antwortete er: “in einer idealen Welt hätte Shazam ungefähr fünf Jahre später begonnen. So hätten wir die schwierigeren Zeiten verpasst – während wir darauf warteten, dass Mobiltelefone unsere Vision einholen.”

 

5 Learnings von Chris Barton 

1. Lass dich nicht Verbiegen. Es war für Shazam nicht leicht die Teilhaber und Business Angels zufriedenzustellen und ihrer Vision treu zu bleiben. Chris lernte mir, dass ich trotz aller Schwierigkeiten an meiner Vision festhalten muss. Nur meine Vision kann ich mit Überzeugung umsetzen und so zum Erfolg bringen.

 

2. Leidenschaft. Für Shazam waren gerade die ersten acht Jahre bis zum ersten IPhone hart. Sie mussten sich  Überlebensstrategien einfallen lasse, während sie darauf warteten, dass die Mobiltelefone Ihrer Vision einholten. Nur durch Entschlossenheit und Beharrlichkeit war es Ihm möglich in schwierigen Zeiten an seiner Vision festzuhalten.

Das lehrt mir, wie sinnlos es ist an einem Unternehmen des Geldes wegen zu arbeiten. Nur, wenn ich mit Leidenschaft und Herzblut hinter dem stehe, was ich tue kann ich Herausforderungen meistern.

 

3. Die richtigen Leute. Um Shazam zu verwirklichen, suchten Chris und seine Partner nach einem Programmierer für Ihre Musikerkennungssoftware. Dabei setzten sie nicht einfach eine Stellenanzeige auf und hofften das Beste. Sie suchten 9 Monate. Dabei erstellten sie eine Liste mit 20 Spezialisten auf diesem Gebiet. Sortierten die 5 klügsten Köpfe daraus und schieben dann ihre No. 1 an. Die Gründer waren nicht nur gut in ihren Gebieten, sie teilten auch dieselbe Leidenschaft, Tatkraft und Integrität – was letztendlich zum Erfolg führte.

Daraus ziehe ich wie wichtig es ist sich die richtigen Menschen in sein Team zu holen. Dabei geht es nicht nur um Talent sondern auch um Leidenschaft. Und um diese Personen zu finden, reicht es nicht auf sie zu warten.

 

4. Minimum Viable Product. Um Investoren für Shazam zu begeistern, programmierten die Gründer am Anfang eine einfache Version ihrer späteren Software. So konnten sie es während der Präsentation an einigen Musikstücken demonstrierten. Dabei versuchten sie ihre Ausgaben so gering wie möglich zu halten.

Das zeigte mir wie wichtig es ist, gerade am Anfang mit geringem Aufwand den größten Effekt zu erzielen. Also ein Minimum Viable Product* zu entwickeln. (* wörtlich ein “minimal lauffähiges Produkt” – ist ein Produkt das mit geringem Aufwand den Kunden-, Markt- oder Funktionsbedarf deckt.)

 

5. Über den Tellerrand blicken. Chris hätte eine Dienstleistung entwickeln können, welche die Playlists der Radiosender nach einem gesuchten Musikstück durchforstet. So wie die andern Musikerkennungsdienste auch. Hat er aber nicht. Er dachte weiter. So kam er auf die Idee, dass es eine Software geben müsste, welche die Lieder an ihrem klang erkennt. Zu diesem Zeitpunkt war so eine Software noch undenkbar. Durch diese Art des Denkens legte Chris einen Meilenstein, den ihm so schnell keiner wegnehmen konnte.

Die Geschichte von Shazam zeigt mir, nur wer revolutioniert kann durchschlagenden Erfolg haben. 

 

Shazam LogoDie Geschichte von Shazam

Shazam ist heute als die Musikerkennungs-App bekannt. Basierend auf einem akustischen Fingerabdruck kann es Audiosequenzen analysieren und damit den Titel und weitere Informationen anzeigen. Begonnen hat alles lange bevor es App-Store und Google Play gab.

Die Shazam Gründer entwickelten 1999 eine Technologie zur Musikerkennung, die zuvor unmöglich schien.

2002 führen sie den weltweit ersten mobilen Dienst zur Erkennung von Musik ein. Um diesen zu nutzen, rief man eine Kurzwahlnummer an. Während des Anrufes wurde die Musik aufgenommen. Der Anruf endete automatisch nach einigen Sekunden. Stimmte die Melodie mit einer aus der Datenbank überein, erhielt der Nutzer eine SMS mit dem Titel.

2008 kam die App in den AppStore. 2017 wurde das Unternehmen von Apple für geschätzte 400 Millionen US-Dollar verkauft. Shazam hat heute über 100 Millionen App Nutzer pro Monat.

 

Das kannst du von Chris Barton im Power MBA lernen:

Power MBA Chris Barton

  • Wie er auf die Idee von Shazam gekommen ist
  • Wie viel wert er auf die Wahl seiner Mitgründer legt
  • Wieso er an seine Idee glaubte
  • Wie er Investoren während der Dotcom-Blase gekommen ist
  • Wie du Ausgaben am Anfang vermeidest
  • Tipps wie man ein guter CEO ist

 

Die Lebensgeschichte von Chris Barton

Chris Barton

Chris Bartons Interesse an Technologien wurden früh geweckt. 

Als er etwa elf war, brachte seine Mutter einen Sinclair-Computer mit nach Hause. Auf diesem, einen der ersten PCs, brachte er sich selbst das schreiben von einfachen Softwareprogramme bei. 

Er liebte das Geschäft und Computertechnologien und wusste, dass er später seine beiden Leidenschaften zu verheiraten. So belegte er in seinem Studium an der UC Berkeley, Wirtschaftswissenschaften und viele Kursen in Informatik.

Die Mitbegründer von Shazam, Dhiraj Mukherjee und Philip Inghelbrecht, lernte er bereits zu dieser Zeit kennen.

Nach einer Begegnung mit seinem Kommilitonen, der gerade dabei war ein Internet-Immobiliengeschäft zu eröffnen, das später an die Börse ging. (ZipRealty)  entfachte in ihm der Wunsch nach einem eigenen Unternehmen.

Während seines MBA-Austauschprogramm studierte er einige Monate an der London Business School. Dort erlebte er einen echten A-Ha-Effekt.  In einer Klasse namens Strategic Innovation lernte er die die Wichtigkeit, über den Tellerrand hinaus zu denken um echte und nachhaltige Innovationen in der Geschäftswelt zu erschaffen.

Er Brainstormen nach einer Idee für sein Unternehmen welche revolutionär sein sollte und sah das potential das Mobiltelefonen eine ganz neue Welt der Möglichkeiten schaffen würde.
Es gab bereits zu dieser Zeit die Möglichkeit für Benutzer einen im Radio gespielten Song per Telefon abfragen. Dazu musste allerdings der Radiosender angegeben werden, woraufhin die Playlist des Sender durchsucht worden ist. Chris versuchte jedoch über die Idee einer Funküberwachungssoftware hinauszudenken. Und in diesem Moment wurde die Idee von Shazam geboren. Chris Barton wollte eine Technik die ein mit dem Mobiltelefon aufgenommenes Lied anhand seines Klangs wieder erkennt.  So sollte es nicht nur im Radio sondern überall funktionieren. 

Das mag sich für dich naheliegend und nicht besonders innovativ anhören. 1998 war eine Technik, die Musik erkennen sollte, jedoch Science fiction. 

Chris Barton gründete und entwickelte 1999 zusammen mit Philip Inghelbrecht, Avery Wang und Dhiraj Mukherjee, die Geschäftsidee und Technologie. Shazam erregte später das Interesse von Apple, das die Technologie 2017 für spekulierte 400 Millionen US-Dollar kaufte. Die App gehört heute mit über 1 Milliarde Downloads zu den beliebtesten Apps auf iPhone und Android Datum.

Chris ‘Karriere umfasst auch Unternehmen wie Google, wo er 8 Jahre lang gearbeitet hat, und Dropbox, wo er die Position des Leiters der Geschäftsentwicklung von Mobilfunkbetreibern innehatte. 

Derzeit beginnt er mit der Gründung eines neuen Startups, das sich auf maschinelles Lernen und Computer Vision konzentriert.

 

 

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