Mo Gawdat

PMBA Mo Gadwat

mo gadwat pmba

Das habe ich von Mo Gawdat im Power MBA gelernt

Werdegang, gegründete Firmen & Learnings von Mo Gawdat

Steckbrief Mo Gawdat:

Nationalität Geburtsland: Ägypten

Geburtsjahr Geburtsjahr: 1967

Icon bookVeröffentlichte Bücher: Die Formel für Glück

aktueller Job Aktuelle Tätigkeit: Podcast Host, Speaker, One Billion Happy

Werdegang:

Google kennt jeder. Doch Google X kennen die wenigsten. Google X ist eine Tochterfirma, die sogenannte Moonshot Projekte verfolgt. Google Glass, Kontaktlinsen die den Blutzucker messen, Ballone mit WLAN – all das sind Google X Projekte. 

Mo Gawdat war von 2013 – 2018 der Chief Business Officer von Google X. Er hat einen Bachelor in Civil Engineering und einen MBA von der Masstricht School of Management.

Nach dem Tod seines Sohnes beschäftigte sich Mo Gawdat intensiv mit dem Thema glücklich sein. Er schrieb das Buch die “Formel für Glück”. Daraus entstand auch seine Mission eine Milliarde Menschen glücklich zu machen.

5 Learnings von Mo Gawdat 

1. Glücklich sein ist unser Grundzustand. Laut Mo sind wir eigentlich dauerhaft glücklich. Doch es gibt bestimmte Dinge, die uns daran hindern glücklich zu sein. Betrachtet man Kinder, so stimmt diese Aussage. Wenn sie nicht hungrig, verletzt oder müde sind, sind sie glücklich. In seinem Buch deckt er die Hindernisse auf, die uns am glücklichsein hindern.

 

2. Du bist nicht deine Gedanken. Unsere Gedanken haben einen sehr großen Einfluss auf unsere Stimmung. Ich habe nie daran gezweifelt, dass die Stimme in meinem Kopf nicht ich bin. Doch das ist laut Mo nur unser Gehirn, dass diese Gedanken erzeugt. Das ist nicht dein wahres ich.

 

3.Deine Erwartungen machen dich unglücklich. Das ist eine der einfachsten Methoden, um glücklicher zu werden, gerade in Zeiten einer globalen Pandemie. Wenn du mit großen Erwartungen an ein Thema rangehst, ist die Enttäuschung meist schon vorprogrammiert. Setze deine Erwartungen so gering wie möglich oder habe besser gar keine Erwartungen. Dadurch wirst du gelassener und glücklicher.

 

4. Gute Leader fangen bei sich selbst an. Nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen. Achte auf die richtige Balance in deinem Leben. Nur wenn du deinen Körper, deinen Geist, deine Arbeit und deine Familie in der richtigen Balance hast, kannst du auch andere Leute inspirieren und ihnen den Weg zeigen.

5. Achtsamkeit ist ein Tool. Der beste Algorithmus ist nur so gut, wie die Daten mit denen er gefüttert wird. Das selbe gilt für dich. Sei achtsam mit Input den du täglich bekommst. Nur durch die richtigen “Daten” kannst du deinen Geist und Körper voran bringen.

 

googlexlogoDie Geschichte von Google X

Das X im Firmennamen steht für das X in 10x (zehn mal). Es bezieht sich darauf Lösungen auf schwer zu lösende Probleme zu finden, mit 10-fachen Auswirkungen. 

Oft scheitern Projekte die so großen Probleme beseitigen wollen am Geschäftsmodell oder der nötigen Umgebung, um solche Ideen überhaupt umzusetzen. Google X bietet Erfindern und Unternehmen diesen Raum. 

2010 haben die zwei Google Gründer die Firma ins Leben gerufen. Mit Google X wird auch immer wieder der Begriff Moonshot in Verbindung gebracht. Damit sind Projekte gemeint, die in ihren Ambitionen der ersten Mondlandung nahe kommen. Science Fiction – etwas das man sich heute nicht vorstellen kann. Google X hat drei Kriterien für ihre Projekte festgelegt:

  1. Ein großes Problem auf der Welt, das Millionen oder Milliarden Menschen betrifft.
  2. Eine radikale, Science-Fiction klingende Lösung, die heute unmöglich erscheint.
  3. Ein technologischer Durchbruch, der uns einen Hoffnungsschimmer gibt, dass die Lösung in den nächsten 5-10 Jahren möglich sein könnte.

Hier sind 3 Projekte, die erfolgreich von Google X umgesetzt wurden:

Projekt Loon

Internetzugang bedeutet technologischer Fortschritt und Wohlstand. Es gibt immer noch ganze Länder, die über kein funktionierendes Internet verfügen. Die Antwort von Google X auf dieses Problem? Gasgefüllte Ballons in der Stratosphäre. Diese versorgen entlegenste Orte mit Internet. 

Projekt Wing

Warenversorgung oder die letzte Meile sind in Entwicklungsländern ein großes Problem. Es gibt keine Straßen oder enge Bergpässe, die überquert werden müssen. Mithilfe von Drohnen soll der Warentransport zukünftig stattfinden, wenn es nach Google X geht. Die Drohnen liefern selbst in die letzten Winkel der Erde die Waren ab. Derzeit finden Testflüge in Australien statt. 

Projekt Waymo

Selbstfahrende Autos sind im Jahr 2021 in greifbarer Nähe. Autonomes Fahren war eines der ersten Projekte von Google X. Daraus ist heute das Unternehmen Waymo geworden. In Teilen der USA können per App selbstfahrende Autos wie Taxis bestellt werden. Aus Science Fiction ist Realität geworden.

 

Das kannst du von Mo Gawdat im Power MBA lernen:

Mo Gadwat PMBA

  • Der Weg zu dauerhaftem Glück
  • Was es braucht um ein guter Leader zu sein
  • Leadership im 21. Jahrhundert

 

Die Lebensgeschichte von Mo Gawdat

Mo Gadwat Power MBA

Mo Gawdat wurde 1967 in Ägypten geboren. Er absolvierte den Bachelor of Civil Engineering. Seinen MBA machte er an der Masstricht School of Management. Den ersten Job hatte er bei IBM Ägypten als Systemingenieur. Nebenbei arbeitete er als Day Trader und konnte aufgrund seiner mathematischen Fähigkeiten sehr viel Geld verdienen.

Ihn und seine Familie zog es von Ägypten in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort arbeitete er bei Firmen wie NCR Abu Dhabi, BAT und Microsoft. 2007 startete seine Karriere bei Google. Dort war dafür zuständig, Google in Schwellenländern zum laufen zu bringen. 

Im Jahr 2013 startete dann seine Karriere bei Google X als Chief Business Officer. Dort schaffte er es mit den Teammitgliedern innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und die Google X Produkte in profitable Unternehmen zu verwandeln. 

Während seiner Karriere als Angestellter, betreute und gründete er über 20 Unternehmen in den Bereichen Gesundheit, Fitness, Lebensmittel und Immobilien. Außerdem betreute er viele Start ups, um ihnen beim Wachstum zu helfen. 

Trotz der steilen Karriere fühlte sich Mo immer unglücklicher. Doch er hatte ja bereits alles was man sich wünschen kann. Eine Frau, zwei Kinder, finanzielle Freiheit und einen tollen Job. Doch trotzdem war er depressiv. Also fing er an sich mit dem Thema Glücklichsein zu beschäftigten. Als Ingenieur ging er sehr analytisch an das Thema ran. Er betrachtete seinen Körper als Maschine und wollte das Problem finden, warum diese Maschine nicht richtig funktioniert. Er las jedes Buch das es zu diesem Thema gab und besuchte unzählige Seminare. 

Durch kleine Veränderungen konnte er immer mehr Verbesserungen in seinem Gemütszustand feststellen, bis er es im Jahr 2010 geschafft hatte, seine Depressionen zu besiegen. Doch 2013 starb sein Sohn Ali mit 21 Jahren an einer Routineoperation. 

Anstatt in Wut und Trauer zu verfallen ging die Familie ganz anders mit dem Tod von Ali um. Sie waren dankbar dafür, dass er Leben durfte. Sie luden alle Freunde und Verwandten zu sich ein und feierten Ali. 17 Tage nach Alis Ableben schrieb Mo unaufhörlich zu dem Thema Glücklichsein. Mit 600 Seiten Manuskript ging er zu seinem Agenten. Im Jahr 2017 erschien dann sein Buch die Formel für Glück. 

Das Buch kam so gut an und berührte so viele Menschen, dass er die Mission One Billion Happy startete. Sein persönliches Ziel ist es, eine Milliarde Menschen dauerhaft glücklich zu machen. Wenn jeder siebte Mensch auf der Welt dauerhaft glücklich ist, so würden sehr viele Probleme und Leiden in der Welt verschwinden, so seine These. 

Seit 2018 beschäftigt er sich nur noch mit diesem Thema und ist auf vielen Events als Speaker zu sehen. Außerdem hat er einen Podcast namens Slo Mo gestartet, wo es genau um dieses Thema geht. 

Vereinzelt berät er noch Firmen und junge Unternehmer in Business und Leadership Fragen.

 

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